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Durch seine Lage an der Mündung der Ruhr in den Rhein war der Ort für Reisende seit alters her ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, und noch heute gilt die Stadt mit ihrem Hafen als Umschlagplatz und Schnittstelle zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet. Was viele jedoch nicht wissen: Im Mittelalter wurde zeitweise von hier aus ein Großreich regiert und die Politik dieses Reiches bestimmt.

9783945751367
17,90 €

Vom fränkischen Königshof zur ottonischen Kaiserpfalz


Duisburg, damals noch Di(u)spargum genannt, war ein Siedlungsplatz der Römer und Franken. In einer mittelalterlichen Randbemerkung der historia Francorum wird sie als „erste Stadt und königlicher Sitz von Franken“ bezeichnet. Später residierte dort als erster Heinrich I., den man den "Städtegründer" nannte, bevor sich der Königshof im 10. Jahrhundert mit Otto dem Großen zur Kaiserpfalz wandelte. Schließlich wurde Duisburg unter Friedrich Barbarossa zu einem städtischen Zentrum (civitas).
Anhand historisch wichtiger Persönlichkeiten wird der Leser an die jahrhundertealten Wurzeln der Geschichte der Stadt Duisburg, beginnend im 4. Jahrhundert, geführt. Nur wenige Menschen wissen um die bedeutsamen Geschehnisse auf dem Burgplatz vor dem heutigen Rathaus, das sich auf den baulichen Überresten der ehemaligen kaiserlichen Pfalz erhebt. Dieses Buch dient der Erinnerung an die wechselvolle, ereignisreiche Geschichte dieser weltoffenen Stadt am Rhein.

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