Frühe MAIN-Geschichte

Frühe MAIN-Geschichte
  • Frühe MAIN-Geschichte

Von den Quellen bis zur Mündung

Werkzeuge der Altsteinzeit, Jagdwaffen der Mittelsteinzeit, frühbronzezeitliche Fundstellen und die bekannte Stadt ‚Menosgada‘ aus der Eisenzeit – das sind Spuren der frühzeitlichen Geschichte des Mains.

 

9783945751992
24,90 €

Schon immer bildete der Main die Lebensader Frankens. Als die Römer in der Zeit des Kaisers Augustus versuchten, das Land jenseits des Rheins zu erobern, war der Main das Einfallstor nach Osten. An der Spitze des Maindreiecks in Marktbreit legten sie ein großes Doppellegionslager an, das aber wegen der Niederlage in der Varusschlacht 9. n. Chr. nur kurzen Bestand hatte.


Ab ca. 90 n. Chr. bildete der Main als sog. „Nasser Limes“ zwischen Bürgstadt und Großkrotzenburg auf etwa 50 km Länge die Grenze des Römischen Reiches.


Nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum hatten die Alemannen zunächst die Oberhand. Schließlich aber waren es die Franken, die nach 531 aus dem Mittelrheingebiet über den Main nach Osten bis zum Steigerwald vordrangen und das heutige „Franken“ entstehen ließen.


In der Karolingerzeit dann wurde der Main zu einem wichtigen Verkehrsweg für den Landesausbau in Oberfranken. Karl der Große machte 793 den ersten Versuch, den Main mit der Donau durch einen künstlichen Kanal zu verbinden.


Archäologische Fundstücke von der Steinzeit bis in das Frühe Mittelalter bezeugen die Geschichte der Menschen am Fluss in diesem reich bebilderten Katalog.

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